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RE: Erwachen und Individualität - nangilima - 02.08.2017 17:48

@lolosophian

also meinst du auch dass meine nichtbestandenen prüfungen real waren


RE: Erwachen und Individualität - Paripurna - 02.08.2017 23:00

(02.08.2017 17:48)nangilima schrieb:  @lolosophian

also meinst du auch dass meine nichtbestandenen prüfungen real waren

liebe Nangilima,

nehmen wir einmal an, dass LoloMonika und noch eine ganze Menge anderer Menschen, die du z.B. sogar für erleuchtet hieltest, nehmen wir also einmal an, sie würden dir bestätigen, dass deine nicht bestandenen Prüfungen real waren.
Was dann?


RE: Erwachen und Individualität - nangilima - 03.08.2017 00:12

liebe Paripurna


es würde sich nichts ändern an der Tatsache dass es so war
so real wie deine nahtoderkenntnis für dich eben auch war
natürlich sollte man an erkenntnissen nicht kleben bleiben


wir gehen alle irgendwie den Weg der Liebe und ich verbinde Liebe mit Weisheit mit Sehen
dort wo sich dann hingabe und weisheit treffen dort ist der ozean

das leben besteht auch aus taten und konsequenzen und ich würde gerne aus den göttlichen Zutaten einen schönen Kuchen backen wollen und dazu ist Erkenntnis für mich so wichtig

aber du hast schon recht..ich sollte mehr in die Hingabe gehen


RE: Erwachen und Individualität - Paripurna - 03.08.2017 10:01

Liebe Nagilima,

du sagst:

Zitat:aber du hast schon recht..ich sollte mehr in die Hingabe gehen

Dieses „du solltest“ oder „man sollte“ oder auch „ich sollte“ ist nicht (mehr) meine Art zu denken oder zu sein.
Es ist die Art eines Zensors, der meint, dass etwas falsch ist an dem, wie es gerade erscheint und dass es eben anders sein sollte.
Ich finde nicht, dass irgendetwas an dem, was du denkst oder schreibst oder machst, anders sein sollte.
Mein Versuch war dich dazu einzuladen wieder einmal hinzuschauen, woher deine Überzeugungen stammen.
Mit dem Ein Kurs in Wundern und Byron Katie konnte ich das alles so wunderbar bei mir aufdecken und erkennen, nur deshalb erwähnte ich es.

Wenn du nun schreibst:

Zitat:„so real wie deine nahtoderkenntnis für dich eben auch war“

dann verstehe ich nun besser, wie du zu all deinen Fragen und Anliegen kamst.

Zitat:„natürlich sollte man an erkenntnissen nicht kleben bleiben“

Davon weiß ich nichts, was man in Bezug auf Erkenntnisse sollte oder nicht.
Bei mir sind Erkenntnisse nur von Bedeutung, wenn sie sich als lebbar – innerhalb dessen, was ich als diesen Traum vom Leben erfahre – erweisen.
Da sich meine damaligen Erkenntnisse aus der Nahtoderfahrung und die Aussagen im Ein Kurs in Wundern, so wie ich ihn nun endlich verstehe, decken, scheine ich Glück zu haben, dass ich das für mich passende Medium gefunden habe, welches mich unterstützt diesem Traum vom Leben die Macht zu geben, die er eben hat.

KEINE ;-)


Das ist ja eben meine Erfahrung mit luziden Träumen auch, wenn ich weiß, dass ich träume wozu sollte ich dann so tun als ob ich nicht wüsste, dass das, was wir Leben nennen ebenfalls ein Traum ist und dass ich weiß, dass er keine Macht über mich hat.
Denn ich bin die Instanz, die allem die Macht gibt, die es dann für mich hat.
Die letzte Aussage gilt im Übrigen für jeden Menschen, ganz gleich ob er sich als spirituell lebend bezeichnet oder nicht.
Die Mechanismen des Traums sind für alle gleich.
Sie wirken immer genauso, wie sie eben wirken.
Da ist kein Entrinnen, für nichts und Niemanden, nicht mal für einen Erlösten oder Befreiten ändern sich diese Mechanismen.
Nur dass der (wahrhaft) Befreite und Erlöste die Mechanismen kennt und der, diese Mechanismen auslösenden Kraft, eine andere Art der Aufmerksamkeit schenkt.

Nämlich KEINE ;-)

Wie du auf meinem Blog lesen kannst, habe ich ja alle möglichen spirituellen Erfahrungen schon gemacht. Ich kenne das reine Gewahrsein, ich kenne die zehntausend Dinge, die zu mir sprechen, indem sich das ihnen innewohnende Friedenslächeln offenbart und mich mit Liebe überströmt.
Ich habe die Entkoppelung vom Traum erfahren und ich bin milde mit mir selbst. Bis sich diese Erfahrung in meinem Geist ausgebreitet hat, bleibe ich eben mit dem, was erscheint.

Nach all den Jahrzehnten auf diesem Weg habe ich allerdings eins als für mich am Wichtigsten herausgefunden:
Ich kann nicht wissen, was für einen anderen gut oder richtig ist.
Das einzige was ich tun kann, wenn es denn als Tun erscheint, ist zu offenbaren, was ich auf meinem Weg entdeckte und wie es sich für mich zeigte und anfühlte.
Ich möchte damit Niemanden überzeugen, dass er Gleiches zu tun oder zu denken hat.
Weil ich das von mir weiß, es bringt nichts außer Widerstand.
Falls ich also den Eindruck auf dich gemacht haben sollte, dass ich dir Ratschläge erteile, so wie das LoloMonika in einem ihrer Beiträge behauptet, dann bitte ich dich darum, absolut jedes Wort das ich an dich richtete, wieder zu vergessen.
Belehrungen liegen mir fern und es tut mir leid, wenn ich es nicht schaffe so zu schreiben, dass man es als Erfahrungsbericht lesen kann und nicht als Ratschläge, die ich anderen erteilen möchte.

liebe Nangilima, wenn ich also etwas zu dir zu sagen hätte, was du nicht zu vergessen brauchst, dann nur, dass ich in dir ein großes Licht sehe, eine schöne Liebesenergie wahrnehme und mich gefreut habe, mal wieder mit dir in Kontakt gewesen zu sein.

Weiterhin alles Gute für dich und deine Lieben wünscht dir von Herzen Kerstin


OT-Diskussionen - ParaDoxa - 03.08.2017 12:19

Liebe Foris,

ich verschiebe alle Inhalte die OT sind und in keinen bereits vorhandenen thread passen hier her.

Wünsche freudvolles Weiterdiskutieren. Smiley

Liebe Grüße euch.

Herz


(nicht wundern, dass mein EP als letztes erscheint. Das System sortiert Beiträge chronologisch nach Zeit/Datum)


RE: OT-Diskussionen - nangilima - 05.08.2017 00:29

liebe paripurna,
im gegenteil ich mag es wenn ich kontra lese ich empfinde nix als belehrend
nur werde ich dir nicht in allem zu stimmen


RE: OT-Diskussionen - nangilima - 05.08.2017 01:02

angenommen du sitzt in der schule und schreibst eine 5 und bleibst sitzen dann ist das auch real
ich habe keine probleme mit dem annehmen
sondern mit dem verleugnen ich kann einfach nicht von mir behaupten ich wäre nicht sitzen geblieben

man kann sehr wohl wissen was jetzt richtig ist ich leide nicht an fehlern die ich gemacht habe sondern an meiner noch restlichen unwissenheit
schlimmer aber noch ist es für diejenigen die sich ihrer gar nicht mal bewusst sind

dein bischen lächeln oder luzides träumen und co..scheiss drauf das ist müll auch mit methoden gehts net weiter sondern mit hingabe vertrauen erkenntnis einsicht und gnade und das ist weit über der Liebe

in mir ist noch etwas was sich am Leid erfreut das ist die WAHRHEIT und das hat die Prüfung gezeigt


RE: OT-Diskussionen - nangilima - 05.08.2017 01:15

wennn du befreit und erlöst bist wirst du auch wissen dass all das andere reinste Illusion war denn dann bist du zur reinsten Kraft geworden

überzeugungen von paripurna;)

ich scheiss auch auf alle Macht wenn ich zur Kraft werden kann


RE: OT-Diskussionen - LoloMonica - 05.08.2017 13:00

Was deine "nicht bestandenen Prüfungen" angeht, kann ich nichts sagen, weil ich diese "Prüfungen" nicht kenne bwz. nicht weiss, was du darunter verstehst. Woher kommt die Idee von Prüfungen, wo hat man das gelesen oder gehört? Ich kenne den Begriff aus christlicher Literatur, für viele klingt er antiquiert, nach "Abliefern"/Leistungsdenken, weils ihn so bitter an die Prüfungen in seiner Schulzeit erinnern mag. Es klingt nach dem Beichstuhl, in dem die Katholiken ihre Beichte ablegen bzw. von einem Priester auf Sünden geprüft werden.

Es ist aber so, dass es auf dem Hinweg zu Gott/SELBST jede Menge HERAUSFORDERUNGEN gibt, die gemeistert werden wollen.
Man könnte auch sagen, dass die Zeit es ist, die "prüft", ob der spirit. Sucher z.B. nur Lippenbekenntnisse ablegt oder ob sein Tun auch seinen Einsichten entspricht. Wenn sein Tun nicht seinen Einsichten entspricht, dann besteht er entsprechende Prüfungen nicht. Einsichten/Erkenntnisse verpflichten solange man auf dem Hinweg ist, immer zu einem entsprechenden Tun.
Aber du SELBST bist der Prüfer (der Prüfer und der Geprüfte sind Eines). Das Wahre SELBST bzw. Gewahrsein zeigt, wo Unwahrheit ist und es zeigt wiederum auch auf, wenn die Wahrheit nicht realisiert wird.

Oft denkt ein Sucher, er sei schon sehr weit fortgeschritten, sonnt sich in eitel "Licht, Liebe und Gelassenheit" - dann kommts aber so dicke, dass es total duster um ihn wird, vielleicht ganz grundlos, oder es stirbt ein geliebter Mensch oder ein anderer Schicksalsschlag trifft ihn, ein Verlust, ein großes Ärgernis, Verzweiflung o.ä. Das sind Prüfungen bzw. Herausforderungen. An solchen Situation z.B. kannst du dich prüfen, d.h. dessen gewahr werden, inwieweit deine Gelassenheit echt ist oder nur Lippenbekenntnis/Einbildung war.


Nochmal: Man kann Hingabe nicht machen - ACHTSAMKEIT im persönlichen Hier und Jetzt führt zu Hingabe. Helfen können Entspannungsübungen, damit der Körper zur Ruhe kommt.
Letztlich ist die Hingabe an Gott nichts anderes als die Achtsamkeit auf und damit die Hingabe an den Augenblick.


RE: OT-Diskussionen - LoloMonica - 05.08.2017 13:07

Ein ganz großes Übel aber ist es, wenn Einsichten in ein rigides strafendes über-Ich eingespeist werden, dann macht man sich das Leben selbst zur Hölle, das schlechte Gewissen straft dich für geringste "Vergehen", wenn du deinen Idealen nicht Folge leisten kannst. Der Egomind neigt nämlich dazu, jede Einsicht zu vereinnahmen und zu einem Ich-Ideal umzuformen und darin liegt die berühmte Hölle, die mit guten Vorsätzen gepflastert ist.